WCS - der lässige Swing aus Kalifornien

Was hat er, was andere nicht haben?

Der Paartanz WCS gilt derzeit in den USA, unterdessen aber auch schon in Europa, als einer der trendigsten Tänze überhaupt. Und das ist nicht etwa ein Zufall!

West Coast Swing ist eine Swing-Tanz-Variante, die in großem Maße einfach „mit der Zeit geht“. Der Tanz basiert zwar auf einer langen Tradition, schafft aber insofern Neues, weil er praktisch zu jeder 4/4-Musik, ob aktueller Pop, Rock, R'n'B, Funk, Disco und natürlich auch Swing getanzt werden kann. Seine weichen, flüssigen Bewegungen und atemberaubenden Drehfiguren machen WCS zudem zu einem sehr eleganten Tanz. Bewegungen aus Hip Hop, Jazzdance und Latin können ohne weiteres einfließen, der Improvisation sind kaum Grenzen gesetzt. Der Tanz begeistert durch spielerische Freiheit in der Interpretation der Musik. Also Tanzschuhe polieren, Glückspillen in Klangform einwerfen und schon geht es los, denn WCS wird 2015 zum Tanz des Jahres gekürt.

 

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Für alle Interessierten noch etwas Geschichte

Beginn in den 30ern

Die Geschichte oder Legende des WCS geht so: In den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts gab es in New York zwei legendäre Musik- und Tanzclubs, den Cotton Club und den Savoy Ballroom in Harlem. Im Savoy Ballroom entstand in den 30er-Jahren ein Swing-Tanzstil, der sogenannte Lindy Hop. Von dort brachte der Tänzer Dean Collins, bekannt durch zahlreiche Tanzrollen in Hollywoodfilmen, ihn nach Kalifornien mit. Bei den folgenden Filmarbeiten tanzte er diesen Lindy Hop besonders platzsparend in einem schmalen, länglichen Bereich (auf Linie; auch slot genannt), um die damalige Kameraarbeit ohne Weitwinkel zu erleichtern. Damit prägte er nebenbei eine Stil-Variante, die zunächst Western Swing genannt wurde. Der slotted Dance kam so gut an, dass die Zuschauer schon bald diesen neuen Stil selbst lernen wollten. Dean Collins gab daraufhin Unterricht und nahm persönlich an diversen einschlägigen Tanz-Turnieren teil. Berichtet wird auch, dass den Nachtclubs in L.A. der Platz sparende Tanz sehr entgegen kam und sie ihn deshalb gern förderten. 1959 wurde der Western Swing in West Coast Swing umbenannt und zum offiziellen Tanz des Bundesstaates Kaliforniens erklärt.